Frühstück

 

 

 

CSA (Community Supported Agriculture)

/

So LaWi (Solidarische Landwirtschaft)

 

 

 

 

 

 

 

Hof Schwarze Schafe

 

Im September 2011 entschlossen wir uns das Abenteuer CSA/SoLaWi zu wagen. Eine intensive Zeit der Auseinandersetzung mit der Thematik und mit der Vorstellung derselben im Umfeld begann. Seit März 2012 befinden wir uns im »Jahr Null« der Umstellung. Die Umstellung auf CSA bedeutet gleichzeitig einen Wandel im Bewusstsein zum Thema Geld und Besitz. CSA-Mitgliedschaften sind nicht identisch mit der Bestellung von Abo- Kisten, wo der Aspekt der Solidarität und Gemeinschaft fehlt! Bis Mai 2012 konnten 28 Mitgliederverträge mit insgesamt 78 Erwachsenen plus Kindern- zwei Verträge davon überregional (Leipzig, Schwerin)- für ein Jahr abgeschlossen werden.
Diese Vereinbarungen decken bereits fast die Hälfte der erforderlichen monatlichen Fixkosten des Hofs. Die Strahlkraft, die die Umsetzung von CSA einem Hof verleihen kann, hat uns überrascht und berührt. In den letzten Wochen und Monaten zeigten uns zahlreiche Anrufe und Besuche, dass dieses Modell zukunftsweisend den Bedürfnissen der Menschen entspricht. Ebenso konnten wir regelmäßige Solidarität und Unterstützung auf diversen Gebieten, vom Heuraufe-Reparieren bis zur Bewältigung von Computerproblemen, erfahren. Einige Helfer waren bis zu vier Wochen bei uns! Das Interesse geht weit über unsere Region und unsere Vertragspartnergruppe hinaus. So entstand ein dauerhafter Kontakt zur TransitionTown-Gruppe Leipzig, zur Universität Greifswald- Abteilung Landschaftsökologie, zu verschiedenen Schulen, Sozialen Diensten und der Universität für ökologischen Landbau in Eberswalde. Die Sensibilisierung der Region für das Thema CSA zeigte auch bald, dass das Bedürfnis nach der gesamten Versorgung der Haushalte besteht, also auch mit Gemüse und anderen Produkten, die wir auf dem Hof nicht herstellen.
CSA-Höfe in anderen Regionen decken oft den gesamten Bedarf ihrer Mitglieder an Lebensmitteln. Wir streben deshalb einen Zusammenschluss mehrerer CSA-Initiativen an. Es gibt Interessenten für die Gründung weiterer CSA-Bausteine (=landwirtschaftliche Betriebe z.B. für Honig, Eier, Gemüse ...) von außerhalb, die dafür in unsere Region kommen würden.